Was macht eine gute Andacht aus

Sie geht ins Ohr

Sie bringt uns zum Nachdenken

Sie macht uns Mut. Sie lässt uns auch mal schmunzeln

Es ist gar nicht so einfach, eine gute Andacht zu schreiben und im Radio zu senden. Unsere Andachtsredakteure schaffen aber diese Gratwanderung zwischen Glaube, Radio, Gott und Alltag.


Bausteine

A: Texten fürs Hören

  • Nie mehr als 12 Wörter bis zum nächsten .?!-;
  • Gegenwart, Zukunft oder Perfekt, aber fast nie Imperfekt
  • Alltagssprache (erst Recht bei Bibelstellen), kein Insider-Deutsch, keine Fremdwörter, keine Wörter, die auf –ung, -heit, -keit enden


B: Sprechen als wär´s mir gerade eingefallen

  • Viele Gefühle zeigen
  • Zu einem Hörer sprechen, nicht zu Millionen
  • Geräusche wie „Hm, ach, oooh“ verwenden, unvollständige Sätze sind erlaubt
  • Möglichst oft Tonhöhe und Sprechtempo wechseln


C: Geradliniger Aufbau

  • Rein ins Vergnügen: Innerhalb von 8 Sekunden muss klar sein, worum es geht – und es muss interessant sein!
  • Roter Faden: Einfach sagen, was ich denke. Nicht andeuten oder viele Wege offen lassen
  • Raus ins Leben: Ein Impuls zum Schluss, ein Lacher, ein freundliches Wort, eine weiterführende Information


D: Das unverwechselbare Radio-Gen

Es gibt nicht die perfekte Andacht oder den optimalen Sprecher – jeder Einzelne ist am besten, wenn er sich ehrlich zeigt

Das schafft eine bunte Vielfalt von Hochdeutsch und Dialekt, jung und alt, gescheit und kunterbunt, überzeugt und zweifelnd, …

 
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